CD 7/10 Punkte
Die
Dahlie ist eine nach dem schwedischen Botaniker Dahl benannte Zierpflanze.
Dessen Heimatland macht dieses aufgebrachte US-Outfit einige Ehre – jedoch
weniger durch botanische Versiertheit als durch oftmals pfeilschnellen und
ständig hochgiftig inszenierten Melodic Death Metal in allerbester At the
Gates-Manier. Die fünf Dahlienmörder kommen hier aus Detroit, Michigan; ihr
Bandname entstammt einem ebenso rätselhaften wie bisher ungelösten
Kriminalfall. Spannend wie ein Krimi Noir ist auch der klangliche Ausstoß
dieser sehr geilen Band, welchen das kompositorisch wirklich pechschwarz gesinnte
Blumenmörderquintett mit einigem Biss zelebriert. Auch tief prägende
Brutaleinflüsse von unsterblichen Legenden wie Dissection und Carcass auf
„Unhallowed“ stolz geltend machend, überreichen The Black Dahlia Murder mittels
dieses enorm schmissigen Debütalbums einen ganzen Dahlienstrauß an Dunkel
schillernden Songblüten prachtvoller Erscheinung. Und die hier freigesetzte
musikalische Energie ersetzt glatt einen Atommeiler, selten spritzte solcherlei
entfesselte Spielfreude zwischen den Todesstahlpartituren hervor. Sich über
enorm speedige Axtarbeit und kraftstrotzendes Schlagzeuginferno vermittelnde
Extremintensität nach Noten, reichlich destruktive Attitüde und geifernder
Amokgesang eines offenbar unheilbaren Hassers verleihen dem feurigen Langwerk
dieser gewalthungrigen Debütanten einigen Reiz.
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Review
by Markus Eck www.Metalmessage.de
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