Manowar ,,Warriors Of The World" CD 13.90 EUR
Art.Nr.: 26147
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Manowar ,,Warriors Of The World" CD

CD 10/10 Punkte

Endlich, endlich ist es vollbracht: Sechs geschlagene Jahre haben uns die legendären amerikanischen Schwertschwinger lechzend auf neue Schlachthymnen gegen jedweden „False Metal“ warten lassen. Zähneknirschend harrte man aus... Und da das letzte reguläre Album, das ´96er „Louder Than Hell“, nun ja doch schon einige Zeit zurückliegt, konnten die inzwischen von Joey DeMaio und seinen drei kriegerischen Bandbrüdern auf den Markt gebrachten Live-Releases samt einer zweiten Best-Of Kompilation, einem Video und einer DVD die große Sehnsucht ihrer unzähligen treuen Fans nach Neuem lediglich lindern. Gleich vorweg: Mit „Warriors Of The World“ ist dem quirligen Quintett aus den Staaten – wie sollte es anders sein – erneut ein riesenhaft-mächtiges und ausgeprägt heroisches Opus an mitunter theatralisch inszeniertem Heavy Metal geglückt.

Voll von gewohnt turmhoch aufgebautem kämpferischen Pathos und vielen (hier heißgeliebten) Klischees; von unbeugbaren Verfechtern traditionell-metallischer Werte zelebriert. Vorbei scheinen jedoch die herrlichen Zeiten, als die „Kings Of Metal“ auf ihrem gleichlautenden ´88er Monumentalwerk die gesamte Metallwelt elektrifizierten – und noch neue spielerische Technikmaßstäbe setzten sowie scheinbar ganz nebenbei mit aller Souveränität die eherne Geschwindigkeitsmeßlatte dieses Genres stellenweise atemberaubend in schwindelerregende Höhen trieben. Denn schon gleich der programmatisch anmutende Opener „Call To Arms“ versetzt schlagartig zurück in glorreiche „Hail To England“ Zeiten (1984). Stampfend, energisch und wie immer mit aller denkbaren Entschlossenheit gehen Manowar an ihr ihnen heiliges edelstählernes Werk – die Band wirkt in sich geschlossener und, kaum zu glauben, auch noch selbstsicherer denn jemals zuvor.

Der eindringlich-signifikante sowie einmalig gute Leadgesang von Stimmwunder Eric Adams ist immer noch für so manche langanhaltende Gänsehaut gut, man kann sich dem bebenden Timbre seines naturgeilen Organs einfach nicht entziehen. Zweckdienliche und gigantisch wirkende, eternale Chöre tun da auf „Warriors Of The World“ ein Übriges. So können durchaus auch tragende Schaffensparallelen zu allen Manowar Alben nach ihrem ´87er Major-Einstand „Fighting The World“ gezogen werden. Aber sie gehen ihre Mission diesmal irgendwie entspannter an als noch in der Vergangenheit. Ohne Zweifel – der verschworene Männerbund ist erneut hörbar künstlerisch gereift. Jedem der elf neuen Songs entströmt ein verführerisches duftendes Elixir der endgültigen Gewissheit: Manowar sind ganz einfach eine Klasse für sich. Sie wissen, sie haben niemandem auf diesem verdammten Planeten mehr etwas zu beweisen, denn ihre Historie spricht, nein schreit für sich! Denn Manowar spielen (neben Virgin Steele) heldenhaft-kraftstrotzenden und abartig-variantenreichen Heavy Metal in seiner ureigenen wertvollen Reinkultur. Heavy Metal or no metal at all – wimps and posers leave the hall! Brothers of metal unite – forever…

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Review by Markus Eck www.Metalmessage.de







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