| CD 8/10 Punkte
Eine der ersten französischen
Metal-Acts meldet sich mit einer neuen Veröffentlichung zurück, einem
Konzeptalbum. Thematisch behandelt „Silent Room“ die Story eines 14jährigen
Jungen mit Namen Kenny, welcher seinen Videospielen immer mehr verfällt und somit
Gefahr läuft, sich selbst zu verlieren. Schon das Vorgängerwerk „Cosmovision“
überzeugte nicht nur durch ein grandioses Cover-Artwork, sondern auch durch
schmissigen Power Metal der melodiösen Oberklassen. Das neue Frontcover
hingegen verwöhnt die Augen nicht annähernd so, wie es das zuvor von ihrem
Landsmann Jean-Pascal Fournier gemalte tat. Mit sehr großer Erwartungshaltung
näherte ich daher dem aktuellen Output der alt gedienten Franzosen um den
genialen Ausnahmesänger Jo Amore. Produziert von Altmeister Terje Refsnes und
in den Finnvox-Studios von Mika Jussila gemastert, weist „Silent Room“ einen
superben Gesamtsound auf. Und kompositorisch erweisen sich Nightmare auch
diesmal als erfahrene Routiniers, deren hochprofessionelle Spielkultur da
natürlich in nichts nachsteht – mehr ist hier eigentlich nicht zu sagen.
Ausgeprägter Abwechslungsreichtum im Songwriting, enorm ausgereifte
Instrumentierung und tolle, ja stellenweise großartige Melodik ergeben hier
erneut eine französische Power Metal-Version von zeitloser und hoher
Güteklasse. Die Spielgeschwindigkeit auf „Silent Room“ bewegt sich überwiegend
in Midtempo-Gefilden, somit wirken die mitunter eingebrachten Opernchöre um ein
vielfaches effektiver.
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Review by Markus Eck
www.Metalmessage.
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