CD [01] A New Power Is Rising 04:08
[02] South Away 06:04
[03] In Hollow Halls Beneath The Fells 08:56
[04] Our Foes Shall Fall 07:01
[05] The Mountain King's Return 08:53
[06] Runes Of Power 05:51
[07] Ashen Cold 06:16
[08] Farewell 09:19
Mithilfe ihres neuen mächtigen Werkes eröffnen die
österreichischen Bombast-Okkultisten Summoning ihren zahlreichen Anhängern
einmal mehr die Möglichkeit einer imaginären und erlebnisreichen Zeitreise
voller nachhaltig prägend-hörbarer Erlebnisse. Einer langen Reise in die
phantastischen und prachtvollen Traumwelten aus längst vergangenen gigantischen
Reichen und Epochen, welche auch auf „Let Mortal Heroes Sing Your Fame“ zum
Gegenstand lyrisch kulminierender Höhepunkte werden. Zur auch diesmal wieder ausnahmslos
großartigen, bezaubernden und ergreifend-einnehmenden Musik der beiden
verdienten Österreicher Silenius und Protector gäbe es eigentlich kaum etwas zu
sagen. Denn sie hat sich gegenüber dem Vorgänger-Opus „Stronghold“ keinen Deut
verändert. Und du weißt was das hier heißt: Ein größeres Kompliment kann den
beiden talentierten Tolkien-Visionären nicht mehr gemacht werden.
Also muß doch gesprochen
werden. Denn: wie schon auf dem schwer schwarzstahl-lastigen und riesigen
Ausnahme-Debüt „Lugburz“, dessen genialem Nachfolger „Minas Morgul“ (gilt unter
vielen Fans als DER Klassiker der Band schlechthin, Anm.d.Verf.) , dem dritten
Album-Highlight „Dol Goldur“, dem vierten Meisterwerk dunkler Klänge
„Nightshade Forests“ oder eben dem letzten Albumereignis „Stronghold“,
verstehen es Summoning einfach mit intuitiver und traumwandlerischer Sicherheit
immer wieder, einem die salzigen Tränen der sehnsüchtigen Wehmut in die weit
geöffneten Augen zu treiben. Wer bei dieser wirklich grandiosen und adligen Art
von monumentaler Dunkelkunst kein bebendes Herz bekommt, tut mir ehrlich gesagt
leid. Denn er hat unzweifelhaft einen sehr klein bemessenen Gefühlsspielraum,
in dem sich schäbige Habgier, peinlicher Neid, gemeine Niedertracht,
grenzenloser Materialismus und sonstige gegenwärtig dominanten emotionale
Regungen ständig kleine oder größere Rangkämpfe liefern.
Doch zurück zu „Let Mortal
Heroes Sing Your Fame“: Dies ist mein erstes Review, welches ich für Summoning
schreibe. Und ihr sollt ruhig wissen, daß es eine Ehre und Freude gleichzeitig
für mich ist, euch mit meinen Worten die majestätische zeitlose Kunst von
Protector und Silenius näher zu bringen. Verehrer ihrer Klänge bin ich jedoch
schon seit ihren Anfängen. Deren unnachahmliche Spezialität seit jeher: Ihre
Hörer mittels epischer und festlicher, erhabener und anmutiger Tonfolgen –
prunkvolle und mittelalterlich anmutende Melodien vertonende Keybords bestimmen
erneut in harmonischer Koalition mit dezent-verächtlichem Kreischgesang das
Geschehen – und Arrangements aus dem grausamen und schnöden Alltag einer
pervertierten Welt heraus zu holen, die keine hohen Ideale und keine wahren
Werte mehr zu kennen scheint. Hier werden sie noch in gebührender Weise
gepriesen. „Let Mortal Heroes Sing Your Fame“ – and
praise these both Austrian sorcerers of epic arts! Forever.
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Review by Markus Eck www.Metalmessage.de
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