CD 7/10 Punkte
Forefather
sind als eine der fähigsten Bands im heidnisch orientierten Black/Pagan
Metal-Bereich zu werten. Enthalten sind hier sieben Tracks, welche das frühe
musikalische Gesicht dieses englischen Duos repräsentativ aufzeigen. Einige der
Songs sind einstige, überarbeitete Demo-Versionen. Der gebotene epische
Heathen/Pagan Metal weist eine atmosphärisch einträgliche Viking
Metal-Komponente neben mitunter kompromisslos zügig instrumentierten
Schwarzmetalleinflüssen auf. In rauem Soundgewand lassen Forefather ihre
grimmigen Hymnen ertönen. Dabei bedienen sich die beiden Urheber so einiger
passender Stilmittel, die das kämpferische Herz eines Anhängers dieser Richtung
immer wieder höher schlagen lassen. Im dritten Song beispielsweise, namentlich
„Visions Of Elders“, geht der zielstrebige Zweier mit erhabenen Männerchören,
stramm getakteten Uptempo-Parts, variablem Gesang, merklich ausgeklügelter
Melodik und hoher atmosphärischer Dichte zu Werke. Forefather waren schon in
ihren Anfängen ziemlich fit: So lässt die auffallend kompetent inszenierte
Gitarrenarbeit auf „Legends Untold“ keine Gelegenheit aus, mittels ebenso
markanter wie abwechslungsreicher Spielarten tiefe Eindrücke im Hörer zu
hinterlassen. Natürlich sind die neueren Alben des Duos ausgereifter und
vielfältiger, doch die hier enthaltenen anfänglichen Songs haben auch ihren
ganz spezifischen, ursprünglichen Reiz. Immer wieder vorpeitschende, tückisch
abgefeuerte Riff-Attacken durchziehen dieses ganze Album, das mit einer
Gesamtspieldauer von knapp 37 Minuten daherkommt.
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Review
by Markus Eck www.Metalmessage.de
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