CD Review 7/10 Punkte
Diese schon seit einigen Jahren
existente Band spielt einen bisher in dieser Form nicht gehörten reizvollen Mix
aus symphonischem Horror Death Metal, atmosphärischen Parts und vielen
klassisch anmutenden und mystischen Orgeleinsätzen. Gerade letzteres Stilistikmerkmal
kann hier Großartiges kreieren. Die derzeit vom Duo zum Trio gewachsene
belgische Institution der Nacht mit dem wohl als einmalig zu titulierenden
Sound hat diese mit zehn bezwingenden Songs aufwartende Demo CD auch an viele
Labels versendet. Die Keyboards spielen neben den agilen Gitarren und dem
facettenreichen Gesang, welcher aus Growl und Klargesang besteht, eine
vollständig tragende Rolle bei Dagorlad. Man hat seinen Stil gegenüber den
Anfängen noch um einiges heldenhafter und mystischer gestaltet; das Mittelalter
scheint aufgrund immer wieder auftauchender episch-dramatischer Narrationen in
Verbindung mit altertümlich-sakralen Orgelklängen jederzeit akustisch präsent.
Und paßt hervorragend in die Stücke. Das ganze Material auf „The End Of The
Dark Ages“ strotzt nur so vor imaginären musikalischen Fluchten in surreale
Traumwelten, welche sich den Hörern mittels der Songs offenbaren sollen.
Hymnisch getragen und stolz oder siegreich in zahlreichen Midtempi; Dagorlad
können mit wunderschönen und glänzend inszenierten, trotz der metallischen
Richtung sehr verträumten Sounds begeistern. Ich habe so etwas trotz der Fülle
an Acts dieses Metiers noch niemals gehört. Die Band sucht derzeit noch nach
einem seriösen Deal. Man sollte sich ihrer annehmen, da die Musik von Dagorlad
nur noch als einzigartig zu bezeichnen ist.
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Review by Markus Eck
www.Metalmessage.
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