Grabak ,,Agash Daeva" CD 13.00 EUR
Art.Nr.: 31831
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Grabak ,,Agash Daeva

Fantastisch! Einen lupenreinen Hochkaräter haben wir hier – die seit vielen Jahren aktiven Leipziger Höllenhunde haben sich für ihre neue Seelenfolter beziehungsweise Studioalbum ganz hoch auf die kreativen Hinterbeine gestellt. Und in dieser Position verblieben sie während des gesamten Entstehungsprozesses, ständig alles fest im Griff. Heraus kam eine regelrechte Sensation! Denn auf diesem abartig knallharten Ketzerteller türmen sich die wohl bestialischsten und wollüstigsten Schwarzmetall-Exzesse, die man sich als manischer Liebhaber solcherlei Hasskünste überhaupt nur vorstellen kann beziehungsweise will. Dämonisch lüstern gepaart mit wirklich orgiastischer Spielfreude, entwickeln die vollends viehischen Präzisions-Attacken vom Fleck weg bezwingendes Satansflair hochgradig mitreißender Klanganmut. Und dass das stilistisch unbeirrbare Okkultquintett um Brüllmonster Jan bereits drei Vorgängerlangspieler in der eigenen Historie stehen hat, hört man aktuell überdeutlich heraus: Denn Grabak vereinen auf „Agash Daeva“ hochadlig austrainierte Spielkultur mit oberbrillanter Kompositionskunst – zusätzlich ausgarniert mit einem intuitiven Gespür für absolute Zeitlosigkeit. Auch für all die eiskalten Killer-Melodiken hängten sich die ostdeutschen Macher knietief rein, somit gibt es auch auf diesem Sektor nicht das Geringste von meiner Seite aus zu bemängeln. Resultierend daraus ergeben sich verführerisch rabiate Black Metal-Gewaltausbrüche der stürmischen Hurricane-Klasse, die einen schier um den Verstand bringen. Wahnsinn. Hier steckt wirklich tiefschwarze Musikmagie drin – hört man die dramatisch hohe Qualität der enthaltenen elf Zerstörerlieder auf „Agash Daeva“ in entsprechend hoher Lautstärke, beutelt es gar den ganzen Körper durch. Nur allzu selten habe ich dermaßen frenetisch inszenierte Gitarrengewitter über mir krachen und donnern gehört. Überhaupt, das ganze Album ist eine einzige Genre-Sternstunde! Dafür gebührt der bestialischen Diabolikertruppe riesengroßer Respekt. Mit dermaßen tiefteuflischer Inbrunst polterten bislang höchstens überlegene Elitekommandos wie beispielsweise Enthroned los. Dennoch, die robuste Leipziger Black Metal-Macht scheint derzeit mit solchen erzmelodischen Hammersongs ganz und gar uneinnehmbar. Formidabel, und das auf ganzer Linie!

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Review by Markus Eck www.Metalmessage.de







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