- The Quintessential Battle
- Eroded Faith
- Terror from Within
- I Can Still See the Flames *mp3*
- Fight to be Free
- Plague of Sores
- Storm of Iniquity
- Through the Primordial Void
- Upon Black Horizons
Endlich wieder Neues von einer der
wirklich allerbesten US Death Metal Truppen. Nach den bereits überaus
überzeugenden Alben „Unspeakable Horrors“ (´96), „In Darkness Embrace“ (´97),
„The Way After“ (´99) und dem 2000er Werk „Ungodly“ schießen sie uns nun mit
dem neuen Langstahlbolzen „Upon Black Horizons” ein erneut granatenstarkes Teil
direkt zwischen die vor freudiger Erregung tränenden Augen. Wird diese Musik
von solch großen Könnern gemacht wie hier von Abominant, hält man den Kopf doch
nur zu gerne hin, um bestmöglich zentriert getroffen zu werden. „Upon Black
Horizons” enthält neun Songhöhepunkte, die mit der unaufhaltsamen Wucht einer
tonnenschweren Abrissbirne in die Gehörgänge hernieder sausen. Dabei gehen die
fünf Exekutoren mit nennenswerter musikalischer Reife vor. Das mitreißende
Hammeralbum (und nichts weniger!) kann von vorne bis hinten durchweg
begeistern. So geben sich hier wie gewohnt auch diesmal immense metallische
Todeshärte, variantenreiches, stellenweise wirklich atemberaubendes Musiziertempo
und furcheinflößender Keif – und Grunzgesang ständig die glühende Türklinke zur
ehernen Höllenpforte in die Hand. Das ist aber noch lange nicht alles: Hier
kooperieren indianerpfeilschnelles Riffing, superbe hochmelodische Soli und
immer wieder eingebaute Akustikparts mit einem der reizvollsten und
charismatischsten Sänger der gesamten Zunft. Überhaupt, die Band ist sowieso
eine der Besten, die in diesem Genre agiert. Ihr betont melodiöser US Death
Metal verwöhnt die Ohren mit gar aufopferungsvoller Hingabe. Das Teil wurde im
November 2001 aufgenommen – hören kann man es aufgrund seiner zeitlos hohen
Qualität jedoch ein Leben lang. Abominant stammen aus dem malerischen
US-Bundesstaat Kentucky. Von daher kennt man bereits zwei (mehr oder weniger)
köstliche Spirituosen und deren Herren Erfinder: Jim Beam (weniger) und Jack
Daniels (mehr). Das bestimmt nicht minder köstlich-berauschende Todesblei,
welches Timmie (guit.), die beiden Mikes (bs., voc.), Buck (guit.) und
Trommelkönig Craig in deine Ohren gießen, läuft ebenso gut rein und ist genauso
verzückt zu konsumieren wie die beiden weltweit geschätzten
Destillatserzeugnisse von Jim und Jack.
-
Review By Markus Eck www.Metalmessage.de
|